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Altarm Höllenberg Trendelburg

Der "Altarm Höllenberg" wurde im Jahre 1999 im Auftrag des Hessischen Wasserverbandes Diemel durch das Amt für Straßen und Verkehrswesen Kassel im Rahmen einer für die Straßenbaumaßnahme der B 83 zwischen Trendelburg und Stammen erforderlichen naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahme reaktiviert.

Der teilweise mehrere Meter hoch verfüllte Altarm wurde freigelegt, die Böschungen wurden im unterschiedlichen Winkel von flacher Spülzone bis hin zum steilen Uferabbruch modelliert, so dass nach und nach natürliche Ufer entstehen werden.

Der Altarm setzt sich aus zwei hintereinander liegenden Mäanderschlingen zusammen. Der kleinere, im Anschlussbereich der Diemel liegende Altarm ist durch eine Abschnürung und den darauf folgenden Durchbruch des Mäanderhalses der größeren Mäanderschlinge entstanden, so dass der Verlauf des großen Mäanders entstehungsgeschichtlich früher zu datieren ist. Die Länge des kleineren Altarms beträgt etwa 250 m, die des größeren etwa 520 m. Die vom gesamten ehemaligen Altarm eingenommene Fläche umfasst etwa 1,5 ha und wurde von der Stadt Trendelburg zur Verfügung gestellt.

Zwischenzeitlich hat sich eine beachtliche Vegetation eingestellt, am neuen "Altarm" haben sich gewässertypische Strukturen entwickelt, die für Pflanzen und Tiere zweifellos eine Bereicherung ihres Lebensraumes bedeuten.


Nach Abschluss der Bauarbeiten


Ca. 1 Jahr später





Winter 2004/2005


Anschluss an die Diemel



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