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Baustraße

Der Hessische Wasserverband Diemel hat begonnen, zur nachhaltigen Sicherung des Stauraumes der Twistetalsperre und des Hochwasserschutzes Sedimenträumungen in der Vorsperre der Twistetalsperre vorzunehmen und wird diese turnusgemäß fortsetzen.Da die Twistetalsperre seit 1976 Naturschutzgebiet und seit 2009 in der NATURA 2000 als Flora-Fauna Habitat-Gebiet und Vogelschutzgebiet geführt ist, waren bei der Planung die naturschutzfachlichen Randgegebenheiten besonders zu beachten. Die Sedimenträumung dient dem Erhalt der Wasserflächen und somit der Sicherung des Schutzgebietes.


Grundlage ist das Sedimentmanagement- und Gewässerentwicklungskonzept für den Oberlauf der Twiste (Björnsen Beratende Ingenieure, 2001). Seit Inbetriebnahme der Vorsperre 1974 hat sich deren Wasserfläche von 14,4 ha auf c a. 8,00 ha verringert. 1998 waren bereits 40 % des ursprünglichen Volumens verschlammt. Pro Jahr setzen sich derzeit im Durchschnitt rund 3.000 m3 Sedimente in der Vorsperre ab, die zukünftig teilweise durch regelmäßige Entschlammung im Trockenbaggerverfahren entnommen werden sollen. Hierzu musste die Vorsperre der Twistetalsperre baulich so umgestaltet werden, dass zukünftig die Möglichkeit einer effektiven Schlammentnahme gegeben ist. Zu diesem Zweck wurde eine Baustraße über die bestehende Insel in der Vorsperre mit Anschluss an den Seitenweg errichtet, die die Sedimente erschließt.


Das Ingenieurbüro DSP führte die Planung der Baustraße im Auftrag des Hessischen Wasserverbandes Diemel durch.
Ergänzt wird die Baustraße in der Vorsperre der Twistetalsperre durch Renaturierungsmaßnahmen im Oberlauf der Twiste, die den Sedimenteintrag in die Vorsperre reduzieren sollen. Diese Maßnahmen werden separat geplant.



Baustraße


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