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Altarm Mühlenanger Trendelburg-Eberschütz

Der ehemalige, in der Topographie vor seiner Reaktivierung anhand einer Bodenwelle noch deutlich erkennbare Altarm Mühlenanger verläuft als Bodenwelle gut erkennbar parallel zur Diemel in einer Länge von ca. 250 m. Er liegt ca. 1 km westlich des Trendelburger Stadtteiles Eberschütz.

Die Stadt Trendelburg stellte die in ihrem Eigentum stehende Fläche zur Verfügung, der Ankauf der restlichen Flächen, die sich im Eigentum von Eberschützer Einwohnern befanden, erfolgte mit Fördermitteln. Die Maßnahme wurde im Herbst 2002 umgesetzt und aus dem Programm "Naturnahe Gewässer" gefördert.

Der renaturierte Altarm liegt im Landschaftsschutzgebiet "Auenverbund Diemel" und im Überschwemmungsgebiet der Diemel.

Die Flächen wurden als Grün- oder Ackerland landwirtschaftlich genutzt.
Auf einem Grundstück, dass mit einem naturfernen Pappelbestand bepflanzt war, der im Zuge der Maßnahme abgeholzt wurde, waren große Mengen Unrat abgelagert.

Aus landschaftspflegerischer Sicht war der Altarm-Einmündungsbereich von besonderer Bedeutung.

Hier haben sich durch Sukzession Gehölze angesiedelt. Bedingt durch den hohen Grundwasserstand und regelmäßige Überflutungen hat sich in der ehemaligen Altarmzone ein Wassertümpel gebildet.

Aufgrund der bisher intensiven landwirtschaftlichen Nutzung des übrigen Bereiches hat nur diese Zone eine Bedeutung für die Tierwelt. Der Einlauf des Altarmes wurde daher vorher zur Diemel abgezweigt, nur bei
Hochwasser wird der eigentliche Einlauf durchströmt.


Altarm Mühlenanger im Bau


1 Jahr nach der Reaktivierung


Noch vorhandener Altarmbereich


Altarm Sommer 06


Altarm Seitenarm im Okt.06



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